Fachübergreifendes BIM-Modell zur Gebäudeoptimierung
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    Projekt - Biah Rua da Moeda

    Fachübergreifendes BIM-Modell zur Gebäudeoptimierung

    Rua da Moeda, Lissabon, Portugal

    01 / Einleitung

    Das Projekt umfasst die umfassende statische Umplanung eines Gebäudes in der historischen Altstadt von Lissabon. Das Hauptziel bestand darin, das ursprüngliche Tragwerkskonzept neu zu analysieren, um maximale Materialeffizienz, Kostensenkung und kürzere Erdarbeiten zu erreichen - bei voller Sicherheit und Stabilität des Bauwerks.

    02 / Projektumfang

    Modellierte Fachbereiche

    • Architektur
    • Bauingenieurwesen
    • Tragwerksplanung

    Eingangsdatenquellen

    • 2D-Pläne und technische Zeichnungen
    • Handskizzen und konzeptionelle Details
    • Regelmäßige Abstimmungssitzungen mit dem Bauherrn
    • Detaillierte Bestandsaufnahmen vor Ort

    03 / Technologie & Prozess

    Zentrale Herausforderungen

    • 01

      Hohe Dachlast: Die ursprüngliche Annahme mit schweren Stahlprofilen erzeugte hohe Kosten und übermäßige Belastung tragender Wände.

    • 02

      Komplexe Geotechnik: Die ursprüngliche Planung erforderte sehr viele Mikropfähle in dichter Stadtbebauung - dies verzögerte den Zeitplan erheblich.

    • 03

      Überdimensionierte Stahlbetonelemente: Ungerechtfertigt hohes Betonvolumen in den Fundamentkopfblöcken.

    Unsere Lösungen

    • 01

      Optimierung der Stahlprofile: Ersatz massiver Elemente durch leichtere, hochfeste, lastgerechte Profile.

    • 02

      Reduktion der Bohrpunkte: Geringere Pfahlrasterdichte durch präzise Anpassung der vertikalen Stützen an die tatsächliche Lastverteilung.

    • 03

      Korrektur der Kopfblockgeometrie: Reduzierte Blockhöhe und Anpassung an die realen Kraftverläufe.

    04 / Nutzen & Ergebnisse

    01

    Hohe Qualität & Tragwerkskonformität

    Das Modell erhält höchste Sicherheitswerte und volle Standsicherheit bei deutlich geringerem Materialeinsatz.

    02

    Zeitersparnis

    Die klare Reduktion der Mikropfähle führte zu schnelleren Bohrarbeiten und früherem Abschluss der Untergeschossphase.

    03

    Optimiertes Materialbudget

    Die Masse des Dachstahltragwerks wurde gegenüber der ursprünglichen Planung drastisch reduziert - deutliche Materialersparnis.

    04

    Reduzierter Betonverbrauch

    Die Anpassung der Fundamentblöcke an die realen Kräfte führte zu einer signifikanten Reduktion des Betonbedarfs.

    05 / Kernaussagen

    01

    Profiloptimierung schützt das Budget:Der Ersatz schwerer Profile durch eine leichtere Serie mit angepasster Geometrie beweist, dass präzise Analyse die Dachkonstruktion um fast die Hälfte verschlanken kann, ohne Steifigkeit einzubüßen.

    02

    Skaleneffekt in der Geotechnik:Weniger Pfahlpunkte bedeuten mehr als reine Materialersparnis - geringere Transport-, Personal- und Schwergerätkosten in schwierigem urbanem Umfeld.

    03

    Übereinstimmung mit realen Kräften:Der Verzicht auf überdimensionierte Stahlbetonelemente ermöglicht rationelles Budgetmanagement und vermeidet unnötige Betonvolumen.

    06 / Projektwirkung

    Die eingeführten Änderungen haben den Bauablauf deutlich verbessert. Neben den offensichtlichen finanziellen Vorteilen wirkte sich das Projekt positiv auf das Umfeld aus. Die Verkürzung der spezialisierten Fundamentarbeiten reduzierte Lärm und Erschütterungen erheblich - entscheidend im dichten historischen Kontext von Lissabon. Zudem senkte der geringere Zement- und Stahlverbrauch den eingebauten CO₂-Fußabdruck des Gebäudes spürbar und richtet das Projekt an nachhaltigen Baustandards aus.

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